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Oxiegen produziert Mund-Nase-Schutzmasken

Der in Bad Lipspringe ansässige Baustoffspezialist Oxiegen hat vor dem Hintergrund der Coronakrise einen eigenen Produktionsbereich für die Herstellung von Mund-Nase-Schutzmasken geschaffen. Nach der Installation entsprechenden technischen Geräts und ersten Tests im März wird seit April das Fertigungsvolumen sukzessive hochgefahren. Ziel ist es, das Portfolio an Masken schrittweise auszuweiten und ergänzend zu standardmäßigen Alltagsmasken auch höherwertige Masken der Schutzklasse FFB2 herzustellen.

Ein Teil der bei Oxiegen genähten Schutzmasken aus doppellagigem Vlies wird kostenlos an Kunden abgegeben, bei denen es sich in erster Linie um Fliesenleger handelt, die Oxiegen-Produkte für Abdichtung, Entkopplung und Schalldämmung unter Fliesen und Platten nutzen. Weitere Abnehmer sind der Baustoffhandel sowie Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit den in Bad Lippspringe hergestellten Schutzmasken ausstatten.

Heinfried Watermann, Geschäftsführer von Oxiegen, kommentiert die Ausweitung der Unternehmensaktivitäten: „Wir kennen uns mit Vliesstoffen aus und setzen dieses Knowhow nunmehr für die Herstellung von Schutzmasken ein, die Ausscheidungen von Nase und Mund eindämmen und damit das Risiko einer Ansteckung anderer durch Tröpfcheninfektion deutlich verringern.“ Watermann sieht in der Fertigung von Schutzmasken nicht nur einen Beitrag zur Linderung der aktuellen Corona-Krisenproblematik. Mit der Ausweitung des Produktangebots bis zur Schutzklasse FFB2 sollen darüber hinaus auch Abnehmerkreise angesprochen werden, die aus Arbeitsschutzgründen höherwertige Masken benötigen, die vor gesundheitsschädlichen Stoffen wie festem und flüssigem Staub, Aerosolen und Rauch schützen.